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In der Fachstelle für Gesellschaftliche Verantwortung des Evangelischen Dekanats im Hochtaunus wird das Ziel verfolgt, gesamtgesellschaftliche Themen aus einer kirchlichen Perspektive zu beleuchten, um dazu aus den Grundsätzen der christlichen Sozialethik Positionen zu entwickeln. Zugleich geht es darum, diesen Grundsätzen im gesamtgesellschaftlichen - und damit auch außerkirchlichen - Leben Gehör zu verschaffen.
Diese Ziele werden realisiert durch die Mitarbeit in unterschiedlichen Gremien, den Austausch mit diversen gesellschaftlichen Akteuren (aus der Politik, den Medien, von NGOs etc.) und durch die Mitgestaltung, Durchführung sowie Moderation von Veranstaltungen und Projekten.
Der Fachstelleninhaber versteht sich aber nicht nur als Repräsentant der Kirche, wenn es um die Beantwortung sozialer und ökologischer Fragestellungen geht, sondern auch als Dienstleister der Gemeinden, der beim Umgang mit diesen Fragen berät und unterstützt.
Themen und Fragen, denen er sich dabei besonders verpflichtet fühlt, sind:

• der aktuelle Flüchtlingsstrom sowie die daraus erwachsenden Herausforderungen für die Integration

• das Aufeinandertreffen von Reich und Arm, gerade im Hochtaunus als einer der wohlhabendsten Regionen nicht nur Hessens, sondern auch Deutschlands

• die sich in der Zukunft wahrscheinlich noch verschärfende Situation auf dem Mietwohnmarkt, sowohl im Hochtaunuskreis als auch in der gesamten Rhein-Main-Region

• die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe älterer Menschen, die von sozialer Isolation bedroht oder sogar bereits betroffen sind

• die Eröffnung von Perspektiven für eine Generation „verlorener Söhne“, d. h. jüngerer häufig orientierungsloser Männer, mit schlechten bis gar keinen Bildungschancen.