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Ökumenischer Gottesdienst zum Homburger Sommer

Der Gottesdienst findet am Sonntag, dem 2. Juli um 17 Uhr auf dem Vorplatz der Evangelischen Erlöserkirche Bad Homburg statt. Liturgie: PM Dr. Anne Kossatz und Pfarrer Rüdiger Guckelsberger, Katholische Pfarrei ... Mehr dazu ...

„Wendepunkte“ – Sommerkirche der evangelischen Nachbarschaftsregion Neu-Anspach/Schmitten

Auch in diesem Jahr feiern die evangelischen Kirchengemeinden Westerfeld, Hausen-Arnspach, Anspach, Rod am Berg und Arnoldshain vom 16. Juli bis zum 6. August die Gottesdienste zusammen. In diesem Jahr bildet die ... Mehr dazu ...

Ökumenischer Gesprächsabend zum Thema „Luther und das Judentum“

27. Juni. Steinbach. Martin Luthers Aussagen zum Judentum waren scharf und werden bis in die Gegenwart für die Ausbreitung des Antisemitismus in Kirche und Gesellschaft verantwortlich gemacht. Im zweiten Abend der Reihe ... Mehr dazu ...

Chor- und Orgelkonzert zum Reformationsjahr

Anlässlich des 500- jährigen Jubiläums der Reformation plant der Projektchor MUSAIK Chorwerke zu berühmten Luther- Liedern einzuüben und sie in zwei abendlichen Aufführungen zu Gehör zu bringen. Dafür werden dringend intere ... Mehr dazu ...

Jugendchor Hochtaunus singt Brahms

28. Juni, Seulberg. Der Titel des diesjährigen Programmes des Jugendchores Hochtaunus "The power of nature" widmet sich unter der Leitung von Tristan Meister Vertonungen zu Naturphänomen, Jahreszeiten und Natu ... Mehr dazu ...
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Als liturgische Farbe steht sie für eine Zeit der Wende: In das Lila der Leidenszeit mischt sich auf dem Höhepunkt der Leidenszeit an Gaudete (3. Advent) und Laetare (Passionszeit) die Christusfarbe Weiß. „Wäre es nicht großartig, wenn Rosa nicht mehr für kitschigen Mädchenkram stünde, sondern zu einem Symbol für eine starke Frauenbewegung wird?“

Irene Alt machte auf die politischen und gesellschaftlichen Strömungen aufmerksam, die zurzeit auch in vielen Ländern Europas die Errungenschaften der Frauenbewegung ausbremsen: zurückgenommene Frauenförderungen, Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen, fehlende Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie, Frauengesundheit, ungleiche Mitbestimmungsmöglichkeiten – es gebe noch viele Themen, an denen es eine laute und starke Stimme brauche. Frauen stärken, Netzwerke schaffen und frauenspezifische Werte in Kirche und Gesellschaft tragen: das seien nach wie vor zentrale Aufgaben des Frauenverbands, so die rheinland-pfälzische Familienministerin a. D. in ihrem Grußwort, in dem sie auch auf die 500-jährige Tradition der Frauenbewegung in der Kirche Bezug nahm. Irene Alt ist seit März 2017 berufenes Mitglied der JHV und sprach auch für die beiden weiteren Berufenen, Silvia Scheu-Menzer, Bürgermeisterin in Hünfelden (Propstei Nord-Nassau) und Sylvia Bräuning, Präses der Dekanatssynode in Alsfeld. Die Vorsitzende der Landesfrauenkonferenz der Ev. Kirche in Kurhessen-Waldeck, Monika Ilona Pfeiffer, würdigte in ihrem Grußwort den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den beiden hessischen Frauenarbeiten. Für die Diakonie Hessen war Elsbeth Wettlaufer eigens von Kassel angereist.

Die Delegierten des Landesverbands diskutierten zusammen mit dem Vorstand, den Vorsitzenden der Dekanatsfrauenausschüsse und synodal beauftragten Mitarbeiterinnen für Frauenarbeit sowie den Vorsitzenden der Mitgliedsverbände darüber, was diese gesellschaftspolitischen Entwicklungen bedeuten und worin die Aufgabe des Verbands Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e. V. liegt. Dabei wurde positiv hervorgehoben, dass dort auch Frauen einen Ort finden, die nicht kirchlich gebunden sind. Als Dachverband wird weiterhin die Unterstützung der Mitglieder und Verbände in deren regionaler Arbeit erwartet. Bemängelt wurde, dass die großen Themen der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau e.V. (EKHN) oft nicht an der Basis ankommen. Hier habe der Verband mit Blick auf die Frauenarbeit bisher gute Arbeit geleistet, zum Beispiel beim Thema Organspende: Mit der Kampagne zum alternativen Organspendeausweis wurden die damit verbundenen Fragen sowohl den Frauen in den Gemeinden vermittelt als auch in die Klinikseelsorgekonvente der EKHN und in die Gespräche mit dem Kirchenpräsidenten eingebracht. „Wir begrüßen sehr die jüngste Stellungnahme der Kirchenleitung, die sich sehr differenziert mit dem Thema Organspende auseinandersetzt“, so Angelika Thonipara, geschäftsführende Pfarrerin im Landesverband. „Sie zeigt, dass Organspende nicht Werbung, sondern Information braucht – und einen breiten gesellschaftlichen Diskurs.“

Zuvor hatte die Versammlung nach ausführlicher Diskussion einer Übertragung der Trägerschaft der drei Ev. Familien-Bildungsstätten des Verbands in Wiesbaden, Gießen und Wetterau an die jeweiligen Dekanate zugestimmt. „Damit ist der Weg nun frei, die Familienbildungsarbeit, die ursprünglich aus der Frauenarbeit heraus entstanden ist, künftig gebündelt unter dem Dach der Kirche fortzuführen“, so Luise Böttcher, Vorsitzende des Frauenverbands. Darüber hinaus berichtete sie den Delegierten von der erfolgreichen Frauen- und Verbandsarbeit im vergangenen Jahr: „Die Arbeit zum Weltgebetstag, der von Frauen gestaltete Gottesdienst zum 2. Advent, die Veranstaltungen und Materialien rund um die drei großen Jubiläen – 10 Jahre Katharina-Zell-Stiftung, 110 Jahre verbandliche Frauenarbeit und 500 Jahre Reformation – dies alles sind sehr erfolgreiche Formate, die wichtige inhaltliche Impulse setzen, Frauen miteinander vernetzen und eine ganz besondere Spiritualität in Gottesdienste und Gemeinden tragen.“

Dekanat Bad Homburg Evangelisches Dekanat Hochtaunus, Dekanat Bad Homburg